Fr, 14. August 2026 - Jegertosse, 2157m
Zeitig reisen wir mit Bus und Zug via Bern nach Kandersteg. Bei diesem Hitzesommer sind die Vormittagsstunden in Kandersteg auf 1171m noch angenehm. Bis zum Ruedi Hus laufen wir eben ein. Ein Blick zum Ziel, die Jegertosse, dem runden Gupf da oben hinten, gibt auch schon das Programm bekannt:
In einer Nordwestwand geht es „I de Schleife“ im Waldschatten hoch. Und so wandern wir in Schleifen um eine Felsstufe nach der andern. Rund zwei Stunden geht es so hoch, gegen oben auch mit Ketten gesichert, bis wir bei der Alphütte, 2090m, Mittagshalt machen.
Ein Panoramaweg führt uns vorbei an Lawinenverbauungen zum Gipfel, der gemäss Schweizer Landkarte über dem alten Lötschbergtunnel liegt. Wir geniessen den grandiosen Rundblick, der uns für die Mühsal des Aufstiegs entschädigt. Für den späteren Nachmittag ist Gewitter angesagt, und so schnüren wir die Schuhe für den Abstieg via Fisialp. Ab dort geht es auf dem Alpweg ins Tal hinunter. Über uns das Versorgungseil für die Alp, unter uns Kandersteg. Beeindruckend welch steile Wege die Kühe und Rinder bewältigen.
Das warme Wetter lädt nur zu kurzen Trinkhalten ein, und so sind wir wieder zeitig beim Ruedi Hus. Diesmal genehmigen wir uns Most und Bier, bevor wir uns den Bus mit der Pfadi nach Kandersteg Bahnhof teilen. Ein Glace, und Schwups sitzen wir wieder im Zug nach Bern. Ein schöner Wandertag zu Beginn im Schattenhang und zum Abstieg in der Sonne geht zu Ende.
Unsere Tourenleiterin hat das optimal gewählt.
Herzlichen Dank auch an den Getränkespender und die Gspänli für die flotte Begleitung – Res
„Jegertosse“ setzt sich aus zwei Alemannischen Mundartwörtern zusammen:
- Jeger für Jagdrevier oder Jagdgebiet und
- Tosse/Dossen für markanter runder Berg
Teilnehmer: Helen (TL), Matthias, Reini, Karin und Res



