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Falknis 2'562 m – 28./29. September 2026

Gegen Ende Nachmittag machen wir uns ab dem Heididorf Maienfeld auf den Aufstieg zur Enderlinhütte. Zuerst geht es moderat über trockene Matten, dann aber bald einmal schweisstreibend steiler bis sehr steil werdend über den Enderlinweg im Wald bergauf. Im Bereich der Lochrüfe queren wir das Tobel über eine 40 m lange Stahlhängebrücke. Diese wurde erst im 2025 gebaut und eingeweiht, nachdem im Jahr zuvor eine Steinlawine den vorherigen Holzsteg zerstört hat.

Kurz vor 18 h erreichen wir die auf 1'501 m liegende Hütte der Sektion Piz Sol. Diese wird in den Sommermonaten übers Wochenende von Freiwilligen bewartet. Wir werden von Tobias herzlich empfangen und bald schon sitzen wir vor dem gewünschten Getränk auf der sonnigen Terrasse. Wir vereinbaren mit Tobias bis Sonnenuntergang draussen zu verweilen und das Abendessen erst um 19 h einzunehmen. Es erwartet uns ein köstliches voll der Saison angepasstes 4-Gang Menü.

Auch am Frühstück gibt es nichts zu bemängeln. Kurz vor 8 h machen wir uns auf den Aufstieg. Es geht von Anfang an T4 blau-weiss steil und oft ausgesetzt bergauf. Ab und zu sind die Hände hilfreich. Es ist Konzentration gefragt. Nach gut einer Stunde machen wir auf einem aussichtsreichen Grat kurz Rast. Wir schätzen den Weiteraufstieg im Schatten. Auf dem Fläscher Fürggli begrüsst uns die Sonne. Nach einer nochmaligen Pause machen wir uns auf den Endaufstieg. Ab jetzt geht es durchwegs per T2 Wanderung weiter. Mit der Ankunft auf dem Falknis um ca. 11.30 h ist Christian mit uns zufrieden. Die Aussicht bei sozusagen stahlblauem Himmel ist grandios. Nach einer etwa halbstündigen Mittagspause machen wir uns auf den Abstieg. Der von Christian befürchtete Ansturm von der Älplibahn her fällt allerdings aus. Zurück beim Fläscher Fürggli nutzen vier die Gelegenheit, das Schwarzhorn mit 2'345 m, (Gegenanstieg ca. 100 Hm) gratis mitzunehmen (Aussage des TL 😊. Beim Oberst Fläscher See warten die anderen auf uns. Einige wagen sich bis zu den Knien ins Wasser, zwei Mutige stürzen sich voll rein. Der Abstieg führt uns durchs Fläschertal, dem sozusagen ausgetrockneten Mittlersee vorbei und weiter bis zum total ausgetrockneten Vorderscht See. Dort biegen wir rechts ab. Es gibt nochmals ca. 130 m Gegenanstieg zum Kamm zu bewältigen. Ich kann mich an den goldigen Herbstfarben kaum sattsehen. Die Alp Kaltbad ist noch bestückt und die Kühe befinden sich auf dem Heimweg zum Melken. Kurz vor 16 h erreichen wir das Malanser Älpli. Vor der Talfahrt lassen wir die Tour auf der schönen Terrasse ausklingen.

Beim dritten Anlauf hat es mit dem Falknis endlich geklappt. Christian, das Warten hat sich mehr als gelohnt, die Bedingungen hätten nicht besser sein können. Ganz herzlichen Dank für die zwei tollen Tage.

Hanni

Teilnehmer: Christian Haupt (TL), Sabina Bleisch, Claudius Bleisch, Georg Liesch, Daniela Sahli, Karin und Andreas Stillhart, Hanni Luchsinger (TB)

Eisenbahner Sportverein Rheintal-Walensee

Erwin Noser, Neuwingertstrasse 3, 8458 Dorf
Telefon 079 519 49 23 | E-Mail

 
 

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