Bergsport - Portrait

In der Abteilung Bergsport treffen sich naturverbundene, unkomplizierte Leute. Als Anerkennung in diesem Sport gibt es keine Pokale oder Medaillen, sondern ganz einfach die innere Zufriedenheit mit sich selbst. Es ist ein fast unbeschreibliches Gefühl, wenn beim Aufstieg der Sonnenaufgang beobachtet werden kann, oder eine Kletterroute 'free' gelungen ist.

Jede Tour wird von einem erfahrenen Vereinsmitglied organisiert und auch geleitet. Im Tourenkalender finden sich Tourentage während der Woche, wie auch an Wochenenden. Zudem nehmen Mitglieder aus unserer Sektion auch an den vom Dachverband SVSE organisierten Anlässen teil.

Skitouren

Skitouren machen süchtig. Die Ruhe beim Aufstieg, die Nähe der Natur, der Sieg über die eigene Trägheit, die Befriedigung beim Erreichen des Gipfels, die Abfahrt in stiebendem Pulverschnee, all dies trägt viel zu dieser Abhängigkeit bei.

Zum Saisonbeginn werden eher leichte Touren durchgeführt. Später mit zunehmender Kondition, werden sie anspruchsvoller. Im März oder April geht es in die Tourenwoche, dem sportlichen und saisonalen Höhepunkt. Für schwierige, oder den Tourenleitern wenig bekannte Touren bzw. Tourengebiete werden auch professionelle Bergführer engagiert.

Während der ganzen Skitourensaison wird unter den Teilnehmern ein Wettbewerb durchgeführt. Dabei werden die erbrachten Leistungen auf den Skitouren punktemässig erfasst und den jeweiligen Teilnehmern gutgeschrieben. Der oder die aktivste SkitourenfahrerIn erhält den begehrten Wanderpreis für ein Jahr.

Im Frühjahr kann es vorkommen, dass Vereinsmitglieder innerhalb Wochenfrist eine Skitour in der noch ruhenden Natur der Berge und eine Wanderung im sattgrünen, blühenden Unterland unternehmen; ein Wechselbad der Faszination also.

Aktivitäten:
- Skitourenkurs zu Beginn der Saison
- Fast wöchentlich eine ein- oder mehrtägige Skitour
- Tourenwoche im März oder April (in der Schweiz oder nahes Ausland)
- Gemütliche Hüttenabende unter Gleichgesinnten

Sommerbergsteigen und Wandern

Im Sommer und im Herbst, wenn der meiste Schnee in den Bergen geschmolzen ist, zieht's uns für Bergtouren in die Hochalpen. Gletscher werden angeseilt begangen und oft wird der Gipfel in einfacher Kletterei erreicht. Beim gegenseitigen Händedruck auf der Bergspitze sind die Mühen des Aufstiegs und der weit entfernte Alltag vergessen.

Ein Tourenleiter im Verein ist Spezialist für Trekkings in entfernten Ländern. Namentlich in Norwegen und den Pyrenäen sind schon Wanderwochen durchgeführt worden.

Aktivitäten:
- Wanderungen im Frühling und Spätherbst (Thurgau, Jura)
- Fotohöck mit Wanderweekend
- Bergtouren (Windgälle, Schesaplana)
- Hochtouren (Piz Palü, Nadelhorn)
- weiter werden auch Bike- bzw. Velotouren durch die Abteilung Bergsport angeboten


Klettern

Beim Freiklettern zählt eine ästhetische Linienführung einer Route mehr als das Gipfelerlebnis.
Freiklettern bedeutet nicht alleine und ohne Seilsicherung zu klettern, sondern sich frei ohne
künstliche Hilfsmittel wie Leitern, Schlingen oder Haken fortzubewegen.

Ein verlässlicher Kamerad/in am anderen Seilende zur Sicherung ist unentbehrlich. Wir klettern in
den mittleren Schwierigkeitsgraden beim 5. Grad. Im Nachstieg oder Top-Rope ist auch bei uns die Schwierigkeitsskala gegen oben offen.

Diese Sparte des Bergsports ist sehr wetterabhängig, was uns auch in den Kletterhallen trainieren lässt. Meist ziehen wir mit 2 bis 4 Zweierseilschaften in die Berge oder an die Kletterfelsen in den Voralpen.

Aktivitäten:
- Besteigungen von Gipfeln über Grate und Wände (Piz Cavardiras, Kreuzberge)
- Plaisir-Klettern in ausgesuchten, maximal abgesicherten Routen
- Sportklettern in Klettergärten (Mettmenalp, Ponte BroIla)
- Klettertraining in Halle